neueste Ergebnisse

Dezember 2016: Eine Publikation ist in den Endzügen, wird hoffentlich noch vor Weihnachten an das Journal gesendet und dann auch bald publiziert und zu lesen sein! Manchmal kann man sich als Forscher selbst ein kleines Weihnachtsgeschenk machen :-)

September 2016: Wieder nach Wien zurück gekehrt und um die Erfahrung reicher, dass es immer besser ist, alles zweimal zu kontrollieren.....Leider ist es in der Forschung des öfteren so, dass man ein Exeriment nach dem anderen macht, nur um am Schluss festzustellen, dass man einem Phantom hinterher gelaufen ist. Daher ist einiges wieder "auf Anfang" und ich werde in den letzten Monaten meines Projekts versuchen, noch möglichst viele neue Ergebnisse zu publizieren.

Juni 2015: Derzeit arbeite ich in Düsseldorf an der Heinrich-Heine-Universität, um dort mit anderen Techniken, als in Wien meine Versuche weiter zu betreiben und neue Dinge zu entdecken.

Bis jetzt konnten Unterschiede in der Empfindlichkeit der Parasiten gegenüber dem getesteten Medikament gezeigt werden, je nachdem, ob der Parasit mit M. hominis vergesellschaftet war, oder nicht. Vice versa ergeben sich auch Unterschiede in der Empfindlichkeit der Bakterien gegenüber einigen Medikamenten, wenn sie mit den Parasiten vereint waren. Sobald die Publikation(en) darüber im Druck sind, gibt es auch hier kurze Zusammenfassungen der Ergebnisse.

Jänner 2015: Derzeit kann ich berichten, dass es mir gelungen ist, verschiedene "Stämme" von T. vaginalis stabil mit unterschiedlichen Varianten von M. hominis zu vereinen.

"Stämme" kann man am ehesten mit "Varianten" übersetzten; so wie es bei der Art "Mensch" ganz viele verschieden aussehende gibt, die unterschiedliche Ausprägungen besitzten, gibt es auch bei Parasiten und Bakterien verschiedene Varianten. Es sind immer noch die gleichen Parasiten - in dem Fall sehen sie auch gleich aus durchs Mikroskop - , aber sie haben unterschiedliche Ausprägungen.

Diese nun in Partnerschaft lebenden Pathogene kann ich nun für meine weiteren Versuche verwenden, mit denen ich jetzt gerade die Empfindlichkeit der Pathogene gegenüber verschiedenen Medikamenten untersuche.

Es gibt auch schon ein paar Ergebnisse, über die Pathogenität von T. vaginalis alleine und mit M. hominis in Co-Kultur, allerdings müssen diese noch ein paarmal gemacht werden, um tatsächliche Aussagen treffen zu können.